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PREGNANT WOMAN’S SECRET NO#3

PREGNANT WOMAN’S SECRET NO#3

Love. Water. Care.

280 Tage, 40 Wochen, 10 Monate. Vielen Frauen ist sofort klar, worum es geht: die durchschnittliche Dauer einer Schwangerschaft. Die Zeit, in der der weibliche Körper ein Wunder vollbringen kann. Ab dem Zeitpunkt der Befruchtung der Eizelle setzt der weibliche Organismus einen Prozess in Gang, der die optimalen Bedingungen für die Entstehung eines neuen Lebens schafft. 

Wunderschöne Kugel mit komplexen System

Was wir als wunderschönen Kugelbauch und weibliche Rundungen wahrnehmen, entsteht durch komplexe hormonelle und körperliche Veränderungen. Neben all den oberflächlichen Veränderungen, verändert sich unteranderem auch die Position der inneren Organe, die Gelenke und Bänder werden weicher und es kommt sogar zu Veränderungen des Gehirns. Selbstverständlich verändert sich dabei auch das größte Organ des Menschen, die Haut.

Extreme Belastung für die Haut

Die Haut hat in der Schwangerschaft eine ganz besondere Aufgabe, sie muss sich extrem Dehnen. Vor allem der Bauch, aber auch die Brust, der Po sowie die Oberschenkel sind Hautbereiche, die während einer Schwangerschaft meist besonders beansprucht werden. Man sagt, dass fast 90% der Schwangeren Dehnungsstreifen bekommen. Das liegt vor allem auch daran, dass die Haut in sehr kurzer Zeit meist sehr stark gedehnt wird und die körpereigenen Hormone Cortisol sowie der erhöhte Östrogenspiegel während der Schwangerschaft die Haut dünner machen und so ihre Elastizitäts-Fähigkeit einschränken.

Können Wir Dehnungsstreifen verhindern?

Selbstverständlich kann auch eine genetische Veranlagung das Entstehen der Streifen begünstigen oder gar nicht erst entstehen lassen. Dehnungsstreifen sind Risse in der Unterhaut, die durch Überdehnung entstehen. Zu Beginn können sie blau rötlich sein, verblassen aber mit der Zeit. Ob Starke, Schwache oder keine Dehnungsstreifen die Frage, die sich viele Frauen und werdende Mütter stellen, ist: 

Wie kann ich Schwangerschaftsstreifen verhindern?

Körperliche Veränderung akzeptieren lernen

Es ist eine ganz berechtigte Frage. Denn im ersten Moment sind die Streifen, eine Veränderung. Bei manchen ist die kaum, bei anderen wiederum stärker zu sehen. Optische Veränderungen zu akzeptieren, ist nicht immer leicht. Besonders dann nicht, wenn sie nicht gewollt waren. 

Es ist wichtig zu wissen, dass man Schwangerschaftsstreifen nicht immer verhindern kann. Alles was genetisch passiert, können wir kaum oder gar nicht beeinflussen. 

Dennoch habe ich drei persönliche Tipps bezüglich des Umgangs mit der Entstehung und der Existenz von Schwangerschaftsstreifen: 

1. Body Positivity

Ok, oft gehört aber schwer getan. 

Was bedeutet Body Positivity und was hat es mit Schwangerschaftsstreifen zutun. Body Positivity ist nicht gleich Selbstliebe. Es hat aber viel damit zutun. In erster Linie geht es aber darum, eine gesunde und vor allem natürliche Sicht von dem Aussehen des weiblichen Körpers zu bekommen. Es gibt keinen ultimativen Beauty-Body. Die Schönheit liegt in der Individualität, in der Natur, den sogenannten „Makeln“. Dazu zählen auch Schwangerschaftsstreifen. Body Positivity bedeutet, seinen Körper zu akzeptieren und zu lieben, mit allen Ecken und Kanten, Rundungen und Dellen, Streifen und Narben. 

Das fällt uns manchmal schwer, da uns durch die Medien schon sehr früh unrealistische Körperideale eingeprägt werden. Ob bewusst oder unterbewusst meist streben wir diese medial kreierten Maßstäbe an. Es wurde uns in die Wiege gelegt, was wir als „schön“ definieren. Wenn wir uns das bewusst machen, eröffnet sich für uns ein ganz neues Spektrum der Akzeptanz und des Verständnisses von Schönheit. Vielleicht sehen wir unsere Schwangerschaftsstreifen dann eher als eine Auszeichnung, anstatt als einen Makel. Wenn wir akzeptieren können, dass sich unsere Körper mit der Zeit verändern und so die Schönheit der Natur funktioniert, fallen uns sehr wahrscheinlich viele Dinge nicht mehr auf. 

Body Positivity ist für jeden sehr wichtig. Besonders aber auch für alle Frauen, die schwanger oder bereits Mutter sind. Denn eine Schwangerschaft bedeutet Veränderung, mal mehr mal weniger. Jeder Körper ist anders, Jede Frau ist anders und die Schönheit liegt in der Individualität der Natur. 

2. Wasser

Mein zweiter Tipp, um Schwangerschaftsstreifen zu mindern ist, viel Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen zu trinken. Unser Körper verbraucht in der Schwangerschaft sehr viel Wasser und benötigt dementsprechend viel mehr als üblich. Es gibt kein absolut gültiges Maß, wie viel Extra-Bedarf entsteht, aber man sollte auf eine regelmäßige und genügende Wasserzufuhr achten. Fragt hier bitte Euren Arzt oder Hebamme für weitere Informationen. Viele Schwangerschaftsbeschwerden, wie auch Hautproblem, können durch eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr hervorgerufen werden. Beispielsweise kann trockene Haut ein Zeichen dafür sein, dass ihr mehr trinken müsst. Wasser versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und macht sie elastischer. Daher kann die richtige Flüssigkeitszufuhr auch eine positive Auswirkung auf das entstehen von Dehnungsstreifen haben.

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3. Hautpflege

Mein dritter Tipp ist die richtige Hautpflege während der Schwangerschaft. Es ist wichtig, die Haut besonders an den beanspruchten Körperstellen, wie Bauch, Brust, Oberschenkel und Po richtig zu pflegen. Dabei ist die Wahl der richtigen Pflege entscheidend. Oft heißt es, es sei egal und eine normale Body Lotion reicht aus, um der Haut die Pflege zu geben, die sie braucht. Es gibt aber auch verschiedene Gründe, warum es nicht egal ist, welche Pflegeprodukte Ihr für Eure Haut während der Schwangerschaft benutzt. Zunächst beinhalten viele herkömmliche Pflegeprodukte Nano-Partikel, die über die Haut in den Organismus gelangen und so auch zum Baby. Es ist nachgewiesen, das Nano-Partikel einen schädlichen Einfluss auf das ungeborene Baby haben können. Daher wäre es optimal, wenn ihr eine natürliche Pflege bzw. Body-Lotion,-Öl oder -Butter zur Pflege eurer Haut verwendet. Leider ist Pflegeöl nicht gleich Pflegeöl. Meist gilt: Qualität hat seinen Preis. Einigen Pflegeölen wird ein aus Erdöl gewonnenes Fett beigesetzt, dessen Schädlichkeit noch umstritten ist. Hohe Qualität sollte daher besonders während der sensiblen Zeit der Schwangerschaft immer ein wichtiges Kriterium bei der Kaufentscheidung sein.

Auch der Duft des Pflegeöls, besonders während und nach der Schwangerschaft, spielen eine wichtige Rolle. Viele Frauen sind in der Schwangerschaft sehr geruchsempfindlich. Zu stark parfümierte Pflegeprodukte können zu Übelkeit und Kopfschmerzen führen. 

Optimal ist es, die Körperpflege mit leichten massierenden Bewegungen in die Haut einzuarbeiten. Das regt die Blutzirkulation an und sorgt für mehr Elastizität. Optimal wäre ein Peeling 2-3 mal die Woche. Dafür eignen sich auch sehr gut Massage-Bürsten oder Schwämme.

P.S.-Special

Mein P.S.-Special-Tipp, um Schwangerschaftsstreifen zu mindern, richtig zu pflegen und mit ihnen richtig umzugehen, ist: Hört nach der Schwangerschaft auf gar keinen Fall mit der Body Positivity, dem viel Trinken und der reichhaltigen Hautpflege auf. Besonders nach der Geburt kann Eure Selbstwahrnehmung, Euer Flüssigkeitshaushalt sowie Eure Haut aufgrund eines erneuten Hormonwandels und der Stillzeit besondere Zuwendung gebrauchen. Führt Euch daher immer wieder vor Augen, welch ein Wunder Euer Körper vollbracht hat, ehe ihr einen zu kritischen Blick in den Spiegel werft. Nimmt euch immer ein Glas Wasser und trinkt es, wenn ihr an der Küche vorbei lauft. Lasst die Pflegeprodukte aus der Schwangerschaft nicht im Schrank vereinsamen. benutzt die Pflegeprodukte weiter, meist sind diese speziell auf die Bedürfnisse der Haut auch nach der Schwangerschaft ausgerichtet.

Love. Water. Care.

Es geht um DICH!

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